Leitfaden Dialogmarketing gratis
Wenn jemand weiß, wie er sich mit geschicktem Eigenmarketing Gehör verschafft, so ist das der Marketing-Experte Torsten Schwarz. Aktuelle Aktion: die Abonnenten seines Newsletter erhalten den Wälzer „Leitfaden Dialogmarketing“ gratis! Und zwar als PDF-Datei.
Also schaffen Sie schon mal Platz auf Ihrer Festplatte für den Download. Hier geht’s zur Weihnachtsaktion.
Und was lernen wir daraus: Geben ist seliger als nehmen. Auch und gerade im Online-Marketing. Torsten weiß genau, was er tut.
Das hat Österreich 2009 bei Google gesucht
Der Google Zeitgeist wurde aktualisiert und bietet einen Überblick über weltweite aber auch regionale Suchen an. Wofür haben sich also die Österreicherinnen und Österreicher am meisten interessiert? Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch, Themen wie die Schweinegrippe oder der Tod von Michael Jackson waren starke Suchthemen.
Österreich
Die häufigsten Suchbegriffe
- wien
- youtube
- österreich
- wetter
- salzburg
- gmx
- orf
- netlog
Schnellst wachsende Suchbegriffe
- windows7
- youtube
- kino.to
- willhaben
- wetter.at
- orange
- gmx.at
- ebay.at
- google maps
Beliebte Nachrichten
- schweinegrippe
- robert pattinson
- twilight
- rihanna
- jackson
- michael jackson
- windows7
- opel
- magna
Beliebte Bildersuchen
- lady gaga
- robert pattinson
- twilight
- michael jackson
- selena gomez
- megan fox
- miley cyrus
- hannah montana
- wallpaper
Beliebte Personen
- megan fox
- angelina jolie
- britney spears
- zac efron
- emma watson
- brad pitt
- vanessa hudgens
- lindsay lohan
- lady gaga
- brüno
Deutschland
Die häufigsten Suchbegriffe
- youtube
- ebay
- wetter
- hamburg
- gmx
- web.de
- wikipedia
- video
Meist gesuchte Nachrichten
- schweinegrippe
- michael jackson
- lotto
- windows7
- dsds
- iphone
- abwrackprämie
- handball wm
- eurovision 2009
- opel
Weltweit
Aufsteiger (weltweit)
- michael jackson
- tuenti
- sanalika
- new moon
- lady gaga
- windows 7
- dantri.com.vn
- torpedo gratis
Aufsteiger im Bereich Unterhaltung (weltweit)
- beijing 2008
- euro 2008
- heath ledger
- barack obama
- amy winehouse
- kraloyun
- dailymotion
- bebo
- wii
- emule
Erstaunlich. Niemand hat nach Begriffen wie „Sex“ oder „Nacktfoto“ gesucht? Oder war der harte Radiergummi der Google Zensoren am Werk? Sehen Sie sich einen Direktvergleich von „Michael Jackson“ und „Sex“ an, indem Sie dem Link zu Insights for Search folgen.
Betriebssystem goes Zukunft: Google Chrome OS
So, jetzt ist es da, das neue Betriebssystem von Google. Oder bald da, denn zumindest wurde es erstmal der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Prinzip ist das Chrome OS mehr oder weniger nur der Browser Chrome, denn sämtliche Anwendungen liegen im Internet, in der Cloud. Vermutlich in der Google Cloud, mehrheitlich.
Die Sache hat Zukunft, da bin ich mir sicher. Wir werden stärker nach fetter Bandbreite rufen, weniger nach großen Festplatten. Und schließlich ist es kein Nachteil, wenn die Daten und Applikationen grundsätzlich immer zur Verfügung stehen, egal an welchem Computer, egal wo. Dokument mit dem Computer erstellen, und mit dem Smartphone abrufen. Musik oder Filme mit dem Smartphone kaufen, am Computer konsumieren.
Allerdings: ob es Google gelingen wird, nicht „evil“ zu sein oder zu bleiben? Google, the hosting center of the world?
Und jetzt mal ehrlich: ist es nicht genial, was so eine Suchmaschinen-Firma alles zusammenbringt? Was man schaffen kann, wenn man Visionen hat und die auch sukzessive umsetzt? Nein, ich habe nicht die Google-Pille genommen …
Google Optionen bei Suche
Es ist soweit, jetzt hat sie auch Europa erreicht. Die Sidebar bei der Google Suche. Kaum jemand hat wohl bisher die erweiterten Suche benutzt (soweit ich das aus privaten Umfragen erfahren kann), aber jetzt ist der neue Link zu Optionen unübersehbar:

Und wenn man da drauf klickt, gibt es eine Sidebar mit diesen Inhalten:

Damit gibt es also die Möglichkeit, die Suchergebnisse auf aktuelle Treffer einzuschränken (Jederzeit, Letzte Ergebnisse, etc.). Oder sich einen Suchtrend in Verknüpfung mit News anzeigen zu lassen (Zeitachse). Oder sich eine ausgiebigere Vorschau anzeigen zu lassen (Mehr Text). Oder sich zwei Bilder der Seiten in der Trefferliste anzeigen zu lassen (Bilder von der Seite). Wie lange es wohl dauern wird, bis die Mehrheit der Websites Bilder leicht bekleideter Menschen vorwiegend weiblichen Geschlechts einbauen wird? Note to myself: Aktien von Stock-Agenturen kaufen.
Eine (englische) Erklärung zu den Google Options gibt es auf YouTube:
Die Produktion von Videos, das Führen von Blogs wird damit wieder kräftig aufgewertet, finde ich. Denn die Zahl der Klicks auf entsprechende Links, wenn’s die zu bestimmten Produkten oder Serviceleistungen gibt, wird wohl zunehmen.
Auf das „Wonderwheel“ müssen wir beim deutschsprachigen Google vorerst noch verzichten, aber ansonsten: „Let’s slice and dice our results!“
Bildoptimierung für Google Suche
Der Ex-“GoogleGuy“ Matt Cutts auf die Frage, ob durch Optimierung von Bildern mittels Google Bildsuche die Zahl der Besuche erhöht werden kann. Die Antwort ist nicht schwer zu erraten:
Ja, klar, man muss Bilder ja nicht unbedingt „qwertz54321.jpg“ nennen. Ein sinnvoller Name für ein Foto eines ergonomischen Bürostuhls wäre eben „ergonomischer-buerostuhl.jpg“. Darüber hinaus macht eine entsprechende Bildbeschreibung Sinn, und die Platzierung des Wortes im Fließtext nahe dem gezeigten Bild.
PageRank, und doch kein Ende?
Das hat man davon. Gerade noch wird das Ende des PageRank verkündet, da macht Google ein sichtbares PageRank-Update. Und hatte meine Business-Website jahrelang einen PageRank von 4, steht der große Zeiger jetzt auf 5. Ist das nicht wundervoll?
Nein, ist es nicht. Vielleicht lassen sich damit technik-affine Frauen in Small-Talks beeindrucken, aber in Wahrheit geht mir der PageRank auf die Nerven. Und ich würde mir wünschen, dass bald ein Qualitätskriterium für Websites erfunden wird, das einerseits kaum durch einzelne Personen beeinflußbar ist, andererseits auch kleinen Webauftritten eine Chance läßt. Auch kleine Webauftritte können enorm nutzvoll sein, gar mehr Nutzen bringen als so manches „Online-Portal“.
Aber für heute will ich nicht motzen. Heute kommt es eben doch auf die Größe an. Die Größe des PageRank. Und morgen kümmern wir uns wieder um Qualität.
Das Ende des Page-Rank?
Es scheint soweit zu sein, der PageRank der Suchmaschine Google dürfte sich in Pension verabschieden. Zumindest der angezeigte PageRank.
Was ist der PageRank gewesen? Einer der beiden Gründer Suchmaschine Google, Larry Page, hatte mit dem PageRank eine willkürliche Zahl entwickelt, die abhängig von der Verlinkung der betrachteten Seite Werte zwischen 0 und 10 annehmen kann. Je höher, umso besser, denn das heisst, dass auf die Seite sehr viele Links weisen. Oder dass die Links von Seiten stammen, die selbst sehr gut verlinkt sind.
Damit wurde der PageRank zum heiligen Gral. Die Annahme war, Seiten mit hohem PageRank würden in den Suchergebnisseiten auch tendenziell weiter vorne angezeigt werden.
Dass das aber zunehmend nicht mehr der Fall war, das wissen Profis längst. Google trägt dem nun Rechnung, und zeigt ab sofort den PageRank in den hauseigenen Webmastertools nicht mehr an.Vermutlich nicht mehr lange wird es dauern, bis der PageRank auch aus der Google-Toolbar fliegt, und die vielen Online-Tools zur Abfrage des PageRank nicht mehr funktionieren.
Ich begrüße den Schritt, denn es läßt uns wieder darauf konzentrieren, Links von sinnvollen, weil thematisch möglichst verwandten Seiten zu sammeln.
Multilinguale Websites mit Google Translate (Übersetzer)
Langsam komme ich mir vor wie eine externe Google PR-Stelle, aber was soll’s. Immerhin ist der heutige Hinweis in meinen Augen so wertvoll, vitaminreich und nahrhaft, das er unbedingt erfolgen muss. Gestatten Sie bitte.
Wer bisher den Inhalt seiner Website in mehreren Sprachen anbieten wollte, der musste sich nach einem entsprechend fähigen CMS umsehen, und natürlich den gesamten Inhalt in die angebotenen Sprachen übersetzen lassen und schließlich mit Hilfe des CMS veröffentlichen. Viel Aufwand, finanziell und zeitlich, Sie werden mir zustimmen.
Google Übersetzer
Dank des Tools Google Übersetzer kann aber mittlerweile eine Website automatisiert und hinreichend gut in derzeit unglaubliche 51 Sprachen angeboten werden. Natürlich sind das dann keine professionelle Übersetzungen (weit davon entfernt), aber wer braucht das schon für einen Blog oder eine kurze Unternehmensvorstellung?
Für mich hat es mehr Wert, dass fast ohne Aufwand meinerseits Personen mit indischer, finnischer, portugiesischer oder japanischer Muttersprache zumindest hinreichend verstehen können, worum es in meinen Postings geht, als dass ich eine Übersetzung in Muttersprachen-Qualität anbiete. Oder sich Leser aus China Tipps und Hinweise holen können, ohne sich zu ärgern, dass ich eine vielleicht wesentlich scheinende Sache ausgerechnet nur auf Deutsch schreibe. Wenn sie durch die große chinesische Firewall durchkommen, aber das ist eine andere Geschichte.
Und wenn nicht?
Sie können übrigens auch verhindern, dass Ihre Website oder Teile davon mit dem Google Tool übersetzt werden. Wenn eine Seite nicht übersetzt werden darf, benutzen Sie den meta-tag:
<meta name="google" value="notranslate">
Wenn nur ein Teil der Seite nicht übersetzt werden darf, tragen Sie im umschließenden HTML-Element als zusätzliches Attribut class=“notranslate“ ein:
<span class="notranslate">office [at] example dot com</span>
So einfach geht das.
Was derzeit noch stört
Störend ist noch ein Balken mit zusätzlicher Aufforderung zur Übersetzung, der sich oben auf die Website draufsetzt, wenn das Tool meint, die Sprache des Browsers (User Agents) wäre nicht ident mit der Sprache der Website. Aber dazu gibt es schon so viele Beschwerden, dass Google wohl bald reagieren wird.
Yahoo Babelfish
Übrigens stellt auch Yahoo ein ähnliches Tool zum kostenlosen Einbau in die Website zur Verfügung, und zwar den Yahoo Babelfish. Yahoo bietet derzeit mit dem Babelfish die Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch an.
Warum baue ich weder den einen noch den anderen Übersetzer in meinen Blog ein, den Sie gerade vor sich haben? Weil WordPress.com, der Provider kostenloser Blogs, einen entsprechenden Einbau in den frei zugänglichen Themen nicht ermöglicht. Leider. Aber sehen Sie Beispiele unter www.ewerkzeug.info. Von meiner Business-Website www.ewerkstatt.com habe ich es vorläufig aufgrund des oben erwähnten unnötigen Balkens wieder entfernt.
Andiamo!
Für mich stellen die zunehmenden Möglichkeiten der globalen Kommunikation, wie sie durch das Internet im Verein mit solchen Tools geboten werden, einen unerhört großen Fortschritt dar. Möglicherweise den größten Fortschritt seit der Erfindung des Buchdrucks. Nutzen wir doch die neuen Möglichkeiten, um uns besser zu verstehen und einander zu unterstützen. In diesem Sinn erwarte ich gespannt Google Wave mit seinen Übersetzungen von Waves (so etwas wie Chats mit Superkräften) sogar in Real-Time.
Kampagnen-Tagging für Google Analytics
Man braucht es immer wieder, und findet dann das Tool nicht, das Google zur Erstellung von Query-Parameter zur Verfügung stellt. Ich suche es jedesmal erst in meinen Analytics-Berichten, bis ich mich wieder daran erinnere, dass dieses Tool ja in der Analytics-Hilfe existiert. Daher hier der Link zum Tool zur URL-Erstellung für Analytics.
Damit können Sie auf einfache Weise URLs produzieren wie zum Beispiel:
http://www.example.at/?utm_source=PortalA&utm_medium=banner&utm_campaign=ProduktA
Google Analytics liefert daraufhin eine gesonderte Betrachtung des Erfolgs von Kampagnen aus bestimmten Portalen oder Linktypen. Dafür sind insgesamt 5 Variablen vorgesehen:
- Kampagnenquelle (utm_source) – Beispiel: utm_source=derstandard
- Kampagnenmedium (utm_medium) – Beispiel: utm_medium=banner
- Kampagnenbegriff (utm_term) – Beispiel: utm_term=Laufen+Schuhe
- Kampagnen-Content (utm_content) – Beispiele: utm_content=logolink oder utm_content=textlink
- Kampagnenname (utm_campaign) – Beispiel: utm_campaign=weihnachtsaktion09
Tipp zur Nutzung
Taggen Sie doch Ihre Twitter-Links damit, wenn die Links zu Ihrer Website führen. Dank des URL-Shortening Service sehen die Twitter-User nach wie vor nur einen kurzen Link. Aber Sie haben später eine gute Übersicht in Ihren Analytics-Berichten über das durchschnittliche Verhalten der Twitter-User auf Ihrer Website.
Hope this helps.
Frisch erschienen – Leitfaden E-Mail Marketing 2.0
Wer Online-Marketing macht, der hat’s gut. Denn kaum eine andere Branche hat so interessante Leitfäden zu bieten, wie sie seit Jahren der Marketing-Experte Torsten Schwarz herausgibt. Der neue Geniestreich heißt „Leitfaden E-Mail Marketing 2.0″, und ist wie alle Vorgänger im Verlag der marketing-BÖRSE GmbH erschienen.
Die Inhalte wurden von namhaften Experten beigesteuert, die Themenliste läßt keinen Wunsch offen:
- E-Mail-Nutzung und Newsletter-Akzeptanz
- Konzeption undRealisierung eines Newsletters
- Optimierung von Multichannel-Maßnahmen
- Webanalyse und E-Mail-Marketing verbinden
- Gewinnung und Anmietung von E-Mail Adressen
- Segmentierung und Personalisierung
- Spamfilter vermeiden – sichere Zustellung
- E-Mail-Marketing mit Social Media verbinden
- Rechtliche Rahmenbedingungen im E-Mail-Marketing
Das sind nur einige der hochinteressanten Themen des Buchs. Sie können sich einen PDF-Auszug gratis herunterladen. Schwarz stellt übrigens lapidar fest, „dass ein Viertel des deutschen Versandhandels auf einen Anstoß per E-Mail zurückzuführen ist.“ Tja, Sie brauchen jetzt wohl keine weitere Anregung mehr, oder?
Fazit: dringende Leseempfehlung! Wenn notwendig nehmen Sie sich dafür ein paar Tage Urlaub
PS: Wenn Sie Ihre aktuelle Newsletter-Kampagne von einem Experten durchchecken lassen wollen, dann wenden Sie sich doch an Harald Schrefl von Webperfect. Es geht nichts über einen klaren Blick von aussen.

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